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Stand 16.08.2017
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Hände weg vom „Öko-Handy“! Je strahlungsärmer um so gefährlicher

Das neueste Windei aus dem Hause Trittin: das strahlungsarme Handy. Nachdem der Druck aus der Bevölkerung gegen eine weitere Verseuchung der Umwelt durch immer neue Antennen (UMTS!) fast täglich wächst, beschloss das Bundesumweltministerium die Einführung eines „strahlungsarmen“ Handys auf freiwilliger Basis. Als „strahlungsarm“ darf ein solches Handy nur dann bezeichnet werden, wenn es weniger als 25 % des erlaubten SAR-Wertes leistet. In der Konzern abhängigen Presse wurde ein solches Handy flugs als „Öko-Handy“ bezeichnet.
Damit sorgt das BMU dafür, dass die vor der Pleite stehende Mobilfunk-Industrie einen neuen Schwung erhält, denn natürlich will jeder jetzt ein sogenanntes Öko-Handy. Was dem BMU offensichtlich unbekannt ist, ist die Tatsache, dass EM-Felder von Handys mit geringerer Leistung Körperzellen sozusagen „hellhöriger“ machen, d.h. solche Informationen eher „aufnehmen“ als von starken EM-Feldern. Im Klartext: Die bekannten Nebenwirkungen der Handys wie Allergien, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Krebserkrankungen etc. werden mit dem „Öko-Handy“ zunehmen.
Das kommt davon, wenn man immer noch an die von der Industrie erfundenen Grenzwerte glaubt, die es in der Natur nicht gibt und die lediglich dazu dienen, nachweislich gesundheitsschädliche Produkte verkaufen zu können, ohne dass der Staatsanwalt eingreifen kann.
 

Mobilfunk schädigt Nervenzellen

Schwedische Wissenschaftler haben in Versuchen nachgewiesen, dass bereits schwache Mobilfunkstrahlung bei Tieren Schädigungen der Nervenzellen im Gehirn verursachen kann. Grund dafür ist, dass Mobilfunk die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger macht und dadurch schädliche Stoffe in das Gehirn gelangen können, die Nervenzellen zerstören können. Das Ausmaß der neuronalen Schädigungen nahm mit der Strahlenstärke zu.

Die Wissenschaftler Dr. Leif Salford und Dr. Bertil Person von der Universität Lund hatten bereits vor zehn Jahren in tierexperimentellen Studien nachgewiesen, dass die gepulste Mikrowellenstrahlung eines handelsüblichen Handys die Bluthirnschranke öffnet. Jetzt wollten sie untersuchen, ob die so erhöhte Durchlässigkeit der Bluthirnschranke die Nervenzellen schädigt. Das Ergebnis war eindeutig: In den Hirnschnitten der exponierten Ratten (zwei Stunden elektromagnetische Felder eines Mobiltelefons) fanden sie auffallend viele degenerierte Nervenzellen. Je höher die spezifische Absorptionsrate (SAR) angelegt wurde (0,002; 0,02; 0,2 W/kg), umso signifikanter waren die Ergebnisse. Der von der Internationalen Strahlenschutzkommission für nicht-ionisierende Strahlung empfohlene Grenzwert liegt bei 2 W/kg. Dennoch waren die Wissenschaftler überrascht, dass die erhöhte Durchlässigkeit der Bluthirnschranke acht Wochen nach der zweistündigenden Exposition derart auffällig festzustellen war, selbst bei den verwendeten kleinen Dosen und der insgesamt sehr kurzen, einmaligen Expositionsdauer.

Die schwedischen Wissenschaftler halten die Ergebnisse durchaus für auf den Menschen übertragbar: „…Die Nervenschädigung kann allerdings auf lange Sicht zu einer verminderten Gehirnkapazität führen, die durch andere spätere Nervenerkrankungen oder sogar altersbedingten Verschleiß aufgedeckt werden könnte. Wir können nicht ausschließen, dass eine ganze Generation von Nutzern nach einigen Jahrzehnten häufiger täglicher Verwendung negative Auswirkungen erleiden könnte, möglicherweise bereits in einem mittleren Lebensalter.“ Die größten Gefahren sehen sie für jugendliche Vieltelefonierer.

Quelle: Elektrosmog Report 3/2003

 

Aktuelle Beiträge zum Ökolanbau und Bio-Siegel

SZ, 25.2.03 Mehr Ökolandbau

Doch oft auf schlechten Böden

Der biologische Landbau ist weltweit auf dem Vormarsch, stellen die Stiftung Ökologie und Landbau in Bad Dürkheim und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau im schweizerischen Frick fest: 22 Millionen Hektar beackern die Biobauern inzwischen - nahezu eine Fläche von der Größe Großbritanniens. Fast die Hälfte dieser Anbauflächen liegt in Australien. Danach folgen Argentinien und Italien; Deutschland landet mit 632 000 Hektar auf Platz sieben. Bei den drei Spitzenreitern nutzt der Biolandbau allerdings bevorzugt Weideland auf relativ schlechtem Böden. Auch in Deutschland konzentrieren sich viele Bioflächen auf schlechteren Äckern. (rhk)

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Ökobranche erzielt mit amtlichen Bio-Siegel Umsatzsteigerungen

Das deutsche Bio-Siegel kommt besser an als erwartet. Rund 15.000 Produkte von 750 Unternehmen trügen bereits das neue Etikett, erklärte Bundesverbraucherministerin Renate Künast bei der Eröffnung der weltgrößten Messe für Öko-Produkte, der Biofach in Nürnberg. Der Lebensmitteleinzelhandel habe seit der Einführung des Siegels vor gut einem Jahr ein Umsatzplus von einem Viertel mit den entsprechenden Artikeln erwirtschaftet. Der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln betrug 2002 in Deutschland knapp drei Milliarden Euro.

Weitere Infos
http://www.biofach.de

 

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